Wenn die Nächte lang sind und der Atem im Frost steht, wenn Feuer und Met wichtiger sind als Gold und Glanz, dann ist sie da: die Zeit der Julnächte.
Nicht das leise Kerzenlicht fremder Götter, sondern das kräftige Lodern der Flammen, das Lachen im Kreis der Sippe und das ehrliche Klirren der Hörner begleiten uns durch diese Tage.
Wir blicken zurück auf ein Jahr voller Begegnungen, Märkte, Lagerfeuer, Schweiß, Stahl und Geschichten. Auf Wege, die wir gemeinsam gegangen sind, auf Kämpfe – spielerisch wie ernsthaft –, auf Hände, die gebaut, genäht, gekocht und geschaffen haben.
Dafür sagen wir: Skål und Dank an alle Mitwirkenden, Freunde, Lagergruppen, Weggefährten und Neugierigen, die Teil dieses Jahres waren.
Jul ist die Zeit des Innehaltens, des Erzählens und des Zusammenrückens. Alte Bande werden gestärkt, neue geknüpft. Man teilt Brot, Met und Worte – und lässt das Alte im Feuer zurück, damit Neues wachsen kann.
Für das kommende Jahr wünschen wir euch:
- starke Schultern an eurer Seite
- scharfe Klingen, wenn ihr sie braucht
- warme Feuer in kalten Nächten
- ehrliche Feste, laute Lieder und volle Hörner
Möge euch das neue Sonnenjahr Gesundheit, Kraft und gute Wege bringen.
Möget ihr euch wiederfinden an Feuerstellen, auf Märkten, in Hallen und auf Wiesen – mit einem Lächeln im Gesicht und Erde an den Stiefeln.
Skål auf das alte Jahr.
Skål auf das neue.
Skål auf die Gemeinschaft.
In diesem Sinne:
Habt eine starke Julzeit, einen guten Übergang ins neue Jahr –
und bleibt so wild, herzlich und lebendig, wie es sich für freie Menschen gehört.







