ca. 1100–1500 n. Chr.
Mittelalterliche skandinavische Runen
Mittelalterliche skandinavische Runen mit punktierten Varianten, Lautwerten, Unicode-Zeichen und ihrer Entwicklung aus dem Jüngeren Futhark.
féfGrundrune; Name bedeutet Vieh/Besitz/Reichtumpunktiertes févpunktierte Lauterweiterung; keine eigene traditionelle WortbedeutungúruGrundrune; Bedeutung des Namens in den Runengedichten variabelpunktiertes úryLauterweiterung für /y/; keine eigene traditionelle WortbedeutungþursþGrundrune; Riese/Thurspunktiertes þursðLauterweiterung für stimmhaftes th; keine eigene Wortbedeutungóssoeigene o-Rune im mittelalterlichen Systempunktiertes óssøLauterweiterung für /ø/; keine eigene WortbedeutungreiðrGrundrune; Ritt/FahrtkaunkGrundrune; Geschwür/Krankheitpunktiertes kaungLauterweiterung zur Trennung von /g/ und /k/hagallhGrundrune; HagelnauðnGrundrune; Not/Bedrängnis; häufige mittelalterliche FormíssiGrundrune; Eispunktiertes ísseLauterweiterung zur Trennung von /e/ und /i/áraGrundrune; Jahr/Ernte; häufige mittelalterliche FormsólsGrundrune; SonnetýrtGrundrune; Týrpunktiertes týrdLauterweiterung zur Trennung von /d/ und /t/bjarkanbGrundrune; Birke/Birkenzweigpunktiertes bjarkanpLauterweiterung zur Trennung von /p/ und /b/lǫgrlGrundrune; Wasser/MeermaðrmGrundrune; Mensch/Mannýrʀ / yältere Rune wurde nach Lautwandel teils für /y/ weiterverwendetisländisches ýryisländische Formvarianteq-Runeqseltene, lateinisch beeinflusste Ergänzung; keine traditionelle Namensbedeutungx-Runexseltene, lateinisch beeinflusste Ergänzung; keine traditionelle Namensbedeutung